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Disketten-Kopierprogramm für DOS-Computer

Zu meinen Zeiten als Informatik-Student war ich auch schon als Dozent an der VHS in Hude im Einsatz. Das war noch zu einer Zeit wo viel mit Disketten gearbeitet wurde. Dabei mussten jeden Abend Disketten für die Teilnehmer vorbereitet werden, zumindest sah mein Plan das so vor, es sollte ja jeder mit der selben Situation starten können. Festplatten und Netzwerke waren zu der Zeit noch nicht so verbreitet.

Dabei gabs aber ein Problem: Zum einen wurde man bei dem MS-DOS Diskcopy schnell zum Diskjockey: Mit 640 KB RAM Hauptspeicher fragte das Betriebssystem normalerweise dreimal den Wechsel zwischen Quell- und Zieldiskette an. Viel schlimmer aber: Das originale DOS-Programm hatte Probleme mit der Formatierung, wenn eine Diskette in meheren leicht unterschiedlichen Laufwerken formatiert wurde. So hatte man schnell "unbrauchbare" Disketten, da es kein Programm gabs dass sich über solche Fehler auch hinwegsetzen konnte.

Damit war die Idee für VGA-Copy geboren: Ein Programm, das nicht meckert sonder einfach macht. Kopieren in einem Rutsch, schreiben ohne abzubrechen und das bei Bedarf auch mehrmals. Nun war ich aber gar nicht so der Experte in der Systemprogrammierung sondern musste mich da erstmal einarbeiten. Zwar konnte man mit Turbo-Pascal von Borland sowas auch recht gut umsetzen, aber ein Problem stellte sich: Für den DMA-Transfer mussten 64 KB Speicher am Stück alloziert werden, aber das durfte nicht über eine Segmentgrenze gehen.
Das habe ich am Anfang dann so gelöst, dass ich den Speicher der VGA-Grafikkarte ab $A000:0000 dafür benutzt habe und eine solche Karte in dem Programm dann einfach mal vorausgesetzt habe.

[...]
Das Programm, seit einigen Jahren als Freeware, steht immer noch zum Download hier bereit.

Posted by Thomas Moenkemeier | on

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