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Rolle rückwärts mit den Clubs

Geocaching Vor knapp 12 Jahren ging es los: Zwei heute immer noch aktive Internet-Foren wurden von mir installiert. Eins von beiden, der Linux-Club, startete ziemlich schnell durch.

Das andere, der Geoclub, damals noch Geocache-Forum genannt, wuchs etwas langsamer, dafür aber viel gewaltiger. So gewaltig, dass zu den Spitzenzeiten um 2010 herum ein dedizierter Server angeschafft und kurz später noch mal upgegradet werden musste.

Mittlerweile hat die Kannibalisierung des Internets (die Großen fressen die Kleinen) hier auch zugeschlagen, Foren werden den Weg der vergessenen Newsgroups gehen und die Kommunikation sich immer mehr auf Fratzenbuchgruppen und andere soziale Medien verlagern.

So lange die Einnahmen aus den Werbebannern noch die Ausgaben für Domains und Server überstiegen konnte mir das alles recht egal sein. Seit einiger Zeit ist das nicht mehr so, und das obwohl ich schon knapp einhundert Domains gekündigt habe, die sich im Laufe der Zeit so angesammelt haben.

Auch die immer notwendig werdenden Adblocker (deren Verwendung ich völlig verstehen kann!) tragen ihren Teil dazu bei. Das ist für mich alles völlig in Ordnung und war absehbar, es wird aber Zeit wieder abzurüsten und aufzuräumen mit all den kleinen Projekten und Domains.

Ab August wird also von dem was ich bisher online hatte nicht mehr viel übrig bleiben: Neben diesem Blog hier vermutlich nur noch der Linux-Club, die grüne Hölle und die Linupedia. Die Podcast-Episoden des Cachertalk versuche ich hier im Blog unterzubringen. Während des Umzugs gibt es Statusmeldungen auf Twitter von mir.

Koordinaten umrechnen in R

Geocaching Vor knapp 10 Jahren (also in Computerzeitrechnung vor einer Ewigkeit) habe ich hier Excel-Tabellen gezeigt um Koordinaten zwischen verschiedenen Bezugssystemen umrechnen zu können.

In der letzten Zeit musste ich mich viel mit R beschäftigen. R erlebt derzeit eine immense Verbreitung, es ist eine einfache Programmiersprache die viel für Statistik verwendet wird. Man kann damit beachtliche Datenmengen umrechnen und analysieren. Eine große Sammlung an Packages mit denen die Sprache für den jeweiligen Zweck erweitert wird ermöglicht unter anderem auch das Rechnen mit Koordinaten.

Wie schön und einfach das geht kann ich hier an einem Beispiel aus der grünen Hölle zeigen. Zunächst einmal verwenden wir die Bibliotheken "sp" für räumliche Objekte und "geospehere" für geodätische Hauptaufgaben auf dem Ellipsoid.

library("sp")
library("geosphere")


Anschließend machen wir zwei Vektoren für die beiden Koordinaten, die in unterschiedlichen UTM-Zonen vorliegen, und erzeugen sogenannte SpatialPoints daraus:

a=cbind(710482,5654109)
ap=SpatialPoints(a, CRS("+proj=utm +zone=32"))
b=cbind(289511,5654098)
bp=SpatialPoints(b, CRS("+proj=utm +zone=33"))


Hier könnten es auch ganz andere Koordinaten sein, also z.B. Gauß-Krüger oder Soldner, das muss dann nur bei der Erzeugung der SpatialPoints angegeben werden. Die Umrechnung in ein gemeinsames Bezugssystem ist nun äußerst einfach und mit je einem Befehl erledigt:

ae=spTransform(ap, CRS("+proj=longlat +ellps=WGS84"))
be=spTransform(bp, CRS("+proj=longlat +ellps=WGS84"))


Dabei wäre auch die Angabe der beliebten EPSG-Codes möglich (also in diesem Fall EPSG:4326). Für alle die sich mit Geocaching beschäftigen: Das sind die Koordinaten so wie sie dort verwendet werden, also Länger und Breite auf dem Ellipsoid.

Danach kann man sehr einfach mit diesem Koordinaten rechnen, also z.B. den Abstand und den Richtungswinkel:

d=distVincentyEllipsoid(ae,be)
print(d)
b=bearing(ae,be)
print(b)


Auch die bei Geocachern beliebte Waypoint-Projektion (die eher ein polares Anhängen ist) kann man so einfach durchführen.

Frosch-Post aus Seattle

Geocaching Da freut sich aber der Ingress-Frosch: Groundspeak bedankt sich für meinen sportlichen Einsatz bei der Wahl zum Geocacher des Monats mit einem kleinen Geschenk-Package.

Der Brief aus Seattle war heute mittag in meiner Mailbox im Hauseingang. Mit dabei war Kermit, ähh, Signal der Frosch, in Form der 2012er Lackey Geocoin, der sofort der Bosch'schen Perforationskunst unterzogen wurde. So kann ich meine neue Frosch-Geocoin an die Kette (oder besser den Lanyard) legen.

Es wurde auch langsam Zeit, meinen 17er Schlüssel den ich seit einigen Jahren auf Events ausführe durch einen Frischen zu ersetzen.

GST049

Passend zu meiner neuen Freizeitbeschäftigung ein grüner Frosch. Perfekt. Der wird heute abend auf Mic@'s Seifenblasen-Event sofort eingeweiht.
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