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Tuesday, December 25. 2007
Frohes Patch-Fest: SEO-phpBB3 mit KDiff3 Posted by Thomas Moenkemeier
in Linux at
20:32Comments (0) Trackbacks (191)
Frohes Patch-Fest: SEO-phpBB3 mit KDiff3
Nun gibt es die phpBB3 ja schon seit ein paar Tagen, aber das ist ja nicht die Variante meiner Wahl für meine Foren. Durch die Parameter, die bei der Version der Opensource-Community immer an die PHP-Skripte angehängt werden, kommen Suchmaschinen wie Google damit nicht so richtig klar.
Gut, dass Tobi Schäfer da mal eine sogenannte SEO-Version mit dem Namen phpBB angefertigt hat. Schade aber, dass er grad wohl privaten Stress hat und deswegen mit dem Update nicht hinterherkommt. Da kann man dann die Feiertage, wenn andere an ihrer Modellbahn schrauben, mal gucken wie man das selbst am komfortabelsten hinbekommt. Es ging also darum, aus dem RC7 den es von phpBB3 gab und der daraus angefertigten SEO-phpBB-Variante herauszufinden, wo da die Änderungen waren und diese dann in das Gold-Release von phpBB3 zu integrieren. Mit KDiff3 unter Linux hatte ich da vor kurzem zufällig das passende Werkzeug gefunden. Dieses Tool kann verschiedene Quelltexte nebeneinander darstellen. Das könnte zwar der Editor der Wahl auch wenn man ihn mehrfach öffnet, allerdings werden bei KDiff3 die Sourcen so nebeneinander dargestellt, dass der Quelltext inhaltlich zeilenweise abgestimmt wird. Man sieht sehr genau, an welchen Stellen gegenüber den anderen Versionen etwas geändert wurde. Eigentlich sollte die die SEO (Search Engine Optimization) -Version der phpBB 3.0.0 nun fertig sein. Zumindest die angegebenen Dateien aus der Liste auf Google Code habe ich angepasst. Tatsächlich klappt das aber noch nicht so ganz, auch die SEO-phpBB in der RC7 hat die gleichen Probleme: Die künstlich erzeugten Pfadnamen scheinen etwas Verwirrung zu stiften und die Stylesheets werden so nicht geladen. Achtung: Die .htaccess muss angepasst werden! Außerdem gibt es bei Abakus noch eine Datei für die Umsteiger von alten Versionen. Sunday, November 11. 2007moenk's podcast #11: come2linux 2007 in EssenDie "come2linux" ist eine Ausstellung zum Thema Linux und Open-Source und richtet sich ebenso an Einsteiger im Linux-Bereich wie an Fortgeschrittene. Im Glaspavillon der Universität Essen-Duisburg stellen Anbieter von Linux-Produkten und Open-Source-Projekten aus was sie zu bieten haben. In dieser Sendung werden einige interessante Produkte und Projekte vorgestellt, die vielleicht noch nicht jeder ohnehin schon kennt. moenk-2007-11-11-90303.mp4 come2linux Veranstaltungs-Website der "come2linux" matrica HBCI-Homebanking-Software für Linux Lugor e.V. Linux-User-Group Oberhausen-Rheinland PING e.V. Verein zur Förderung der privaten Internet-Nutzung Milin-Verlag Vorkonfigurierte open-SUSE und Literatur Thursday, November 8. 2007Fax-Empfang "small & simple" mit mgetty
Seit ein paar Monaten hab ich mal wieder einen Server. Linux natürlich, obwohl oder gerade weil ich mich als MCSE mit Windows-Servern durchaus auskenne. Davor hatte ich die fromme Idee, Energie zu sparen und ein Fujitsu Storagebird statt eines dedizierten Servers laufen zu lassen. Das ist an sich keine schlechte Lösung, wenn, ja wenn diese Festplatten mit Ethernet-Interface nicht so grottig lahm wären, dass es keinen Spass mehr macht mal eben ein bis zwei Gigabyte Backup auf den Server zu schieben. Also musste doch wieder ein lärmender, stromfressender Server in den Heizungsraum.
Mit der Installation von Suse 10.2 hab ich dann auch ein altes USRobotics Faxmodem (gabs für einen Euro bei ebay) als Faxserver installiert, die Telefonanalage lag einfach zu nah. Hylafax sollte es sein, das gilt so als die Empfehlung für Linux und ist bei der Suse auch gleich dabei. Der Hylafax-Server ist schon eine durchdachte Lösung, man kann mit Windows-Clients auch komfortabel faxen, wenn denn erst mal alles läuft. Die Konfiguration ist aber schon reichlich fummelig, es gibt zwar ein Setup, das die notwendigen Einstellungen vornimmt, aber man sollte schon alles gleich richtig eingeben: Wenn man hinterher etwas ändern möchte, muss man doch wieder in die Konfigurationsdateien eingreifen. Vor allem wenn man Wünsche wie "warte nicht auf das Freizeichen an der Telefonanlage und wähle gleich eine 0 vorweg" hat - zu alten FIDO-Mailbox-Zeiten sagte man "ATX3DT0," dazu. Selten gibt es bei Linux den Fall, dass man nur das eine, aber nicht das andere Programm gleichzeitig installiert haben kann. Hylafax und mgetty/sendfax sind zwei solche Programme. Nun kenne ich mgetty schon sehr lange, in Linux-Gründerzeiten gab es dieses Programm schon, und es ist immer noch installierbar. Will man damit faxen, möglicherweise gar von Windows-Kisten, wirds mindestens genauso eine Frickelei wie bei Hylafax. Aber nur für den Fax-Empfang ist die Konfiguration völlig einfach. Nach der Installation wird der mgetty einfach mit dem vorbereiteten Eintrag in der Inittab aktiviert. Da muss auch nichts groß konfiguriert werden, mgetty findet das Modem und wartet auf Anrufe (ok, die Schnittstelle muss man schon angeben, und alles unter der Voraussetzung, wir reden von richtigen Modems, so mit seriellem Kabel und externen Netzteil). Einzige Hürde ist das Skript "new_fax", mit dem die eingehenden Faxe an einen oder mehrere User gemailt werden. Mit diesem Skript kann man sich selbst ausdenken, was mit einem eingehenden Fax passieren soll, aber Weiterleitung als Anlage einer E-Mail ist so die übliche Variante. Es liegen auch diverse Skripte bei, meine Wahl ist das unter den Beispielen als "new_fax_mime4" im mgetty-Paket enthaltene. Dazu muss man dann noch die Pakete "netpbm" für die Konvertierung der Grafiken und "metamail" für die Konvertierung der Faxe als MIME-Attachment nachinstallieren. In der installierten Form ist mgetty eine bestechend schlanke Lösung: Das ausführbare Programm hat keine 100 KB, die Konfiguration für Linuxer sehr naheliegend, für alle anderen in den /etc-Dateien gut dokumentiert. Wenn es nur darum geht, auf einem Server Faxe entgegenzunehmen, ziehe ich mgetty dem fetten Hylafx-Paket deutlich vor. |
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