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Monday, July 13. 2009MP3 aus YouTube Video
Für einen Remix im Hauptstadtstudio brauchte ich grad aus einem YouTube Video nur die Tonspur als MP3. Für sowas gibts natürlich tolle Windows-Programme, die das komfortabel erledigen und die bei den Kids auch sehr beliebt sind.
Sowas muss es doch aber auch schlank für die Kommandozeile geben? Gibts natürlich auch. Das Video-Tool der Wahl und auch ganz allgemein ist bei Linux wohl der MPlayer. Dazu gehört ein Zusatztool, der MEncoder, mit dem man Videos konvertieren kann. Der MEncoder kann aber auch nur eine MP3-Datei aus dem Video erstellen, das bei YouTube meist im FLV-Format vorliegt. Miro speichert aber auch eine Version als MP4 ab, wenn sie vorhanden ist. Beides kann MEncoder problemlos verarbeiten, wenn man sich die richtigen MPlayer Codecs installiert hat. Die Optionen für die Konvertierung muss man sich auf der Manpage zusammensuchen, ich verwende diese hier: mencoder Geoklapse.MP4 -ovc copy -of rawaudio -oac mp3lame -lameopts preset=standard -o Geoklapse.mp3 Das würde sicher auch mit weniger Optionen gehen, aber so kommt bei mir jedenfalls eine ordentliche MP3-Datei aus dem YouTube-Video heraus. Mit einer For-Schleife drumherum kann man so auch mal eben das ganze Download-Verzeichnis konvertieren. Anschließend kann man die MP3-Datei noch mit mp3gain auf einen normalen Pegel bringen, falls man mehrere auf einem portablen MP3-Player mitnehmen und nicht immer am Knopf für die Lautstärke drehen möchte. Tuesday, May 19. 2009
Pocket Query GPX nach KML konvertieren Posted by Thomas Moenkemeier
in Geocaching at
11:11Comments (2) Trackbacks (0)
Pocket Query GPX nach KML konvertieren
Die Marktführer der Geocaching-Platformen bei geocaching.com sitzen ja ziemlich auf ihren Daten, also den Geocaches die die Benutzer dort eingestellt haben. Nur als zahlendes Mitglied bekommt man dort sogenannte Pocket Queries, also maximal 500 Geocaches mit kompletter Beschreibung als Ergebnis der Abfrage der Datenbank.
Diese PQ wie sie auch abgekürzt wird ist eine GPX-Datei, genauso XML wie die KML-Datei die ich gerne für GoogleEarth hätte, um mir für das Cachemoped eine Tour planen zu können. Daher wäre an sich mal eine gute Idee, eine XSLT-Schema für Saxon zu erstellen - sowas gibts auch, funktioniert bloß nicht. Wenn man etwas googelt findet man auch jede Menge andere Lösungen um GPX nach KML umzusetzen. Das Programm gpsbabel, das die meisten Geocacher wohl ohnehin auf der Platte haben (Linuxer sowieso, für die ist die Auswahl auch nicht mehr viel größer), kann das aber auch recht gut. So konvertiert beispielsweise der Aufruf gpsbabel -w -i gpx -f 2565759.gpx -o kml -F 2565759.kml das angegebene PQ in eine KML-Datei für GoogleEarth. Dabei werden allerdings auch die Timestamps konvertiert, was bei neuen Versionen von GoogleEarth dazu führt, dass die Datei als zeitlicher Ablauf interpretiert wird. Man kann dann auf einer Zeitschiene zwar beobachten, wie die Geocache-Landschaft im Laufe der Zeit enstanden ist, für meine Planung ist das aber nicht hilfreich. Bestimmt kann man das auch irgendwo abschalten - entweder in GoogleEarth oder in gpsbabel, so dass man eine Datei ohne Zeitstempel erhält. Ich helf mir derzeit immer noch damit, über grep -v "TimeStamp" 2565759.kml >2565759a.kml nachträglich die Zeilen mit den Timestamps kurz zu entfernen und so dann alle Geocaches im Zielgebiet auf einen Blick zu haben. Dabei sind sogar unterschiedliche Geocache-Typen mit ihren Icons unterscheidbar. Sunday, February 8. 2009
Let's get ready to Mumble Posted by Thomas Moenkemeier
in Software at
00:55Comments (9) Trackbacks (0)
Let's get ready to Mumble
Selten hat mich ein Stückchen Software so begeistert wie Mumble. An sich ist ist es nichts Spektakuläres mehr, über das Internet miteinander zu sprechen. Seit Skype kennt wohl jeder die Möglichkeit, ein Headset aufzusetzen und damit zu telefonieren.
Seit einiger Zeit hab ich nun abends auch so ein Ding auf. Ich telefoniere aber nicht, sondern ich benutze eine Konferenz-Software, die den Eindruck vermittelt, man säße in einem Konferenzraum (oder nennen wir es Stammtisch oder was auch immer) und spräche miteinander. Das ganze hat etwas von einer Runde auf einem Funkkanal, die Gesprächspartner sind aber nicht zufällig, sondern von ähnlicher Interessenslage, in meinem Fall gehts um Geocaching. Erfunden wurde die Mumbelei eigentlich für Spieler, die sich durch dreidimensionale Labyrinthe hetzen um ihre Cybergegner zu zermetzeln. Da sollen vergleichbare Lösungen wie Teamspeak den Nachteil einer schlechteren Verständlichkeit und vor allem einer längeren Laufzeit (Latenz) gehabt haben - Sekundenbruchteile, die wohl über virtuelles Leben und Tod entscheiden können. So stressige Spielchen sind zwar nichts für mich, aber ich habe mir vor zwei Monaten für kleines Geld auch einen Mumble-Server gemietet, auf dem abendlich nun die Geocacher live die aktuellen Geocaching-Themen durchzugehen. Soweit dazu was ich damit mache, nun mal lieber zur Technik. Man kann sich einen Client für den Mumble-Server für verschiedene Systeme (Windows, Mac, Linix) kostenlos herunterladen wie es bei Open Source üblich ist. Der verbindet sich über einen TCP-Port (64738, C64-Veteranen werden sich erinnern!) mit einem Mumble-Server. So ähnlich wie man es vom IRC kennt, es sind daher keine speziellen Verrenkungen auf der Firewall erforderlich, allerdings ist die ganze Kommunikation SSL-verschlüsselt. Man kann dann sein Headset für sprachgesteuerten Betrieb mit einem Assistenten konfigurieren. Das braucht man aber nicht, wenn das Headset funktioniert (Stecker, Treiber, Einstellung), was für die meisten das größte Problem darstellt, kann man sofort mitmachen. Die Taste um zu sprechen ist frei wählbar und ein kleines rotes Icon zeigt wenn man "on air" ist. Das Feature der Sprachausgabe kann man übrigens auch abschalten, besonders URLs die man mal während der Konferenz kurz durchreicht (auch das geht, wird bei Messengern wie ICQ ja auch gern gemacht) hören sich vorgelesen doch sehr merkwürdig an. Wenn man keinen eigenen Server hat kann man einen der Server wählen, die der Client in einer Liste so anbietet. Auf jeden Fall müssen sich Benutzer, die miteinander sprechen wollen dem selben Server verbunden sein und sich auf dem gleichen Kanal befinden. Wer Linux-Kenntnisse und einen Root-Server hat wird sich vielleicht auch den Mumble-Server, der übrigens Murmur heißt selbst schnell installieren können. Was mich besonders begeistert am Mumble ist die Sprachqualität, die eindeutig besser als das ist, was man vom ISDN her kennt. Interessanterweise funktioniert das sogar dann in dieser Qualität, wenn jemand ein Modem benutzt! Das liegt an dem verwendeten Speex-Codec, der obwohl frei verfügbar eine beachtliche Qualität bringt. |
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