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Wednesday, August 19. 2009Google wird sozial
Ganz zufällig stolpere ich heut über Google Friend Connect. Ein neuer Service von Google, der soziale Netzwerke wie z.B. XING oder Facebook vermischt mit Funktionen wie man sie von Twitter oder MySpace kennt anbietet.
Das ganze ist noch in der Entwicklung, aber es sieht mir so spannend aus, dass ich es gleich in meine Communities eingebaut habe. Es gibt zwar sogar für das von mir verwendete phpBB ein Plugin, dass man sich als Nutzer von Google Friend Connect nicht mehr registrieren muss und dann sofort im Forum kommentieren kann, aber das muss ich doch noch mal schwer überlegen ob ich das möchte. Was der neue Dienst kann zeigt ein Video aus der Tube auf plattdeutsch, aber mit hochdeutschen Untertiteln: Man kann also als Webmaster ein Stückchen Code auf seine Seite packen und die Benutzer können sich dann als Mitglied dieser Seite eintragen. Dazu muss man sich nicht extra irgendwo registrieren, sondern das meist vorhandene Konto bei Google, AOL oder Yahoo tuts genauso wie OpenID. Google verspricht eine bessere Bindung der Besucher der eigenen Webseite, indem sie sich ohne großen Aufwand als Mitglied eintragen können. Als Besucher kann man sehen, welche anderen Websites andere Mitglieder interessant finden, diese könnte ja dann auch die eigenen Interessen treffen. Natürlich fehlen auch die üblichen Funktionen wie Kommentare und Freundeslisten nicht. Insgesamt also nichts Neues - aber es ist einfach einzubauen und vor allem ist es von Google. Würde mich nicht wundern, wenn diese Lösung es schafft sich einen bedeutenden Platz auf dem Markt der Lösungen für soziale Netzwerke zu sichern. Monday, July 13. 2009MP3 aus YouTube Video
Für einen Remix im Hauptstadtstudio brauchte ich grad aus einem YouTube Video nur die Tonspur als MP3. Für sowas gibts natürlich tolle Windows-Programme, die das komfortabel erledigen und die bei den Kids auch sehr beliebt sind.
Sowas muss es doch aber auch schlank für die Kommandozeile geben? Gibts natürlich auch. Das Video-Tool der Wahl und auch ganz allgemein ist bei Linux wohl der MPlayer. Dazu gehört ein Zusatztool, der MEncoder, mit dem man Videos konvertieren kann. Der MEncoder kann aber auch nur eine MP3-Datei aus dem Video erstellen, das bei YouTube meist im FLV-Format vorliegt. Miro speichert aber auch eine Version als MP4 ab, wenn sie vorhanden ist. Beides kann MEncoder problemlos verarbeiten, wenn man sich die richtigen MPlayer Codecs installiert hat. Die Optionen für die Konvertierung muss man sich auf der Manpage zusammensuchen, ich verwende diese hier: mencoder Geoklapse.MP4 -ovc copy -of rawaudio -oac mp3lame -lameopts preset=standard -o Geoklapse.mp3 Das würde sicher auch mit weniger Optionen gehen, aber so kommt bei mir jedenfalls eine ordentliche MP3-Datei aus dem YouTube-Video heraus. Mit einer For-Schleife drumherum kann man so auch mal eben das ganze Download-Verzeichnis konvertieren. Anschließend kann man die MP3-Datei noch mit mp3gain auf einen normalen Pegel bringen, falls man mehrere auf einem portablen MP3-Player mitnehmen und nicht immer am Knopf für die Lautstärke drehen möchte. Tuesday, May 19. 2009
Pocket Query GPX nach KML konvertieren Posted by Thomas Moenkemeier
in Geocaching at
11:11Comments (2) Trackbacks (0)
Pocket Query GPX nach KML konvertieren
Die Marktführer der Geocaching-Platformen bei geocaching.com sitzen ja ziemlich auf ihren Daten, also den Geocaches die die Benutzer dort eingestellt haben. Nur als zahlendes Mitglied bekommt man dort sogenannte Pocket Queries, also maximal 500 Geocaches mit kompletter Beschreibung als Ergebnis der Abfrage der Datenbank.
Diese PQ wie sie auch abgekürzt wird ist eine GPX-Datei, genauso XML wie die KML-Datei die ich gerne für GoogleEarth hätte, um mir für das Cachemoped eine Tour planen zu können. Daher wäre an sich mal eine gute Idee, eine XSLT-Schema für Saxon zu erstellen - sowas gibts auch, funktioniert bloß nicht. Wenn man etwas googelt findet man auch jede Menge andere Lösungen um GPX nach KML umzusetzen. Das Programm gpsbabel, das die meisten Geocacher wohl ohnehin auf der Platte haben (Linuxer sowieso, für die ist die Auswahl auch nicht mehr viel größer), kann das aber auch recht gut. So konvertiert beispielsweise der Aufruf gpsbabel -w -i gpx -f 2565759.gpx -o kml -F 2565759.kml das angegebene PQ in eine KML-Datei für GoogleEarth. Dabei werden allerdings auch die Timestamps konvertiert, was bei neuen Versionen von GoogleEarth dazu führt, dass die Datei als zeitlicher Ablauf interpretiert wird. Man kann dann auf einer Zeitschiene zwar beobachten, wie die Geocache-Landschaft im Laufe der Zeit enstanden ist, für meine Planung ist das aber nicht hilfreich. Bestimmt kann man das auch irgendwo abschalten - entweder in GoogleEarth oder in gpsbabel, so dass man eine Datei ohne Zeitstempel erhält. Ich helf mir derzeit immer noch damit, über grep -v "TimeStamp" 2565759.kml >2565759a.kml nachträglich die Zeilen mit den Timestamps kurz zu entfernen und so dann alle Geocaches im Zielgebiet auf einen Blick zu haben. Dabei sind sogar unterschiedliche Geocache-Typen mit ihren Icons unterscheidbar. |
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