Gestern wusste ich noch nicht wie man das schreibt, heute bin ich schon einer. Wie es bei Daniel Düsentrieb schon heißt: Dem Ingenieur ist nichts zu schwör.
Im
Geocaching-Podcast hab ich es schon öfter erwähnt: Ich hab mir ja vor ein paar Jahren den Luxus erlaubt, Geocaching zu studieren. Korrekt nennt sich das
Studium Geoinformation, aber das kommt schon hin.
Koordinaten mit GPS messen, in Programme und Datenbanken eingeben, Berechnungen damit anstellen und das ganze auf Karten darstellen. Letztlich hat das
Geocaching dazu geführt, dass dieses alte Interesse bei mir wieder geweckt werden konnte.
Mein
Opa war Landesvermessungsdirektor und da fand ich die Messgeräte und die vielen Karten schon spannend. Der war auch als Dozent an der Ingenieurschule in Oldenburg, die später zur
Fachhochschule Oldenburg-Ostfriesland wurde.
Allerdings haben 40 Jahre in der Provinz gereicht. Für mich ist
Berlin "the place to be". Und darum gabs den "Bachelor of Engineering" wie das heute heißt auch in der Hauptstadt. Vor einigen Tagen haben mir die Professoren zum abgeschlossenen Studium gratuliert.
Meine Bachelor-Arbeit geht um ein Tourismus-Informationssystem als Web-GIS mit
OpenStreetMap. Eine Lösung, die touristisch interessante Punkte (wie Geocaches) auf Detailseiten einer durchsuchbaren Website (wie Cachelistings) zur Verfügung stellt. Das können Kommunen gebrauchen, die bisher noch keine interaktiven Karten auf ihrer Website anbieten.
An der
Beuth-Hochschule würde ich das auch noch ein wenig aushalten und auch noch den Master in Geocaching machen. Daraus wird aber nichts, ich muss zwischendurch die Welt retten.
Oder zumindest meinen bescheidenen Anteil dazu beitragen, indem ich für
meinen neuen Arbeitgeber eine
Geodateninfrastruktur zur Erhaltung des brasilianischen Regenwaldes konzipieren und aufbauen werde.
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