Für einen Remix im
Hauptstadtstudio brauchte ich grad aus einem
YouTube Video nur die Tonspur als
MP3. Für sowas gibts natürlich tolle Windows-Programme, die das komfortabel erledigen und die bei den Kids auch sehr beliebt sind.
Sowas muss es doch aber auch schlank für die Kommandozeile geben? Gibts natürlich auch. Das Video-Tool der Wahl und auch ganz allgemein ist bei Linux wohl der
MPlayer. Dazu gehört ein Zusatztool, der MEncoder, mit dem man Videos konvertieren kann. Der MEncoder kann aber auch nur eine MP3-Datei aus dem Video erstellen, das bei
YouTube meist im FLV-Format vorliegt.
Miro speichert aber auch eine Version als MP4 ab, wenn sie vorhanden ist. Beides kann MEncoder problemlos verarbeiten, wenn man sich die richtigen
MPlayer Codecs installiert hat. Die Optionen für die Konvertierung muss man sich auf der
Manpage zusammensuchen, ich verwende diese hier:
mencoder Geoklapse.MP4 -ovc copy -of rawaudio -oac mp3lame -lameopts preset=standard -o Geoklapse.mp3
Das würde sicher auch mit weniger Optionen gehen, aber so kommt bei mir jedenfalls eine ordentliche MP3-Datei aus dem YouTube-Video heraus.
Mit einer
For-Schleife drumherum kann man so auch mal eben das ganze Download-Verzeichnis konvertieren. Anschließend kann man die MP3-Datei noch mit
mp3gain auf einen normalen Pegel bringen, falls man mehrere auf einem portablen MP3-Player mitnehmen und nicht immer am Knopf für die Lautstärke drehen möchte.
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